Nase

Ist die Nasenatmung stark eingeschränkt, können Probleme der unteren Atemwege (=Lunge) auftreten. Man spricht von einem sogenannten „Etagenwechsel“. Die oberen Atemwege (Nase, Nasenrachenraum, Rachen und Kehlkopf) hängen anatomisch und funktionell mit den unteren Atemwegen zusammen. Im Rahmen von Entzündungen oder Allergien, die die oberen Atemwege betreffen, kann es zu einer Beteiligung der unteren Atemwege kommen. Hier ist ein interdisziplinäres Vorgehen zwischen der HNO-Heilkunde und der Inneren Medizin notwendig.

Die Nasenatmung kann ein- oder beidseitig, saisonal oder ganzjährig eingeschränkt sein. Mögliche Ursachen können z.B. Allergien, eine stark verkrümmte Nasenscheidewand, eine Verkrümmung der äußeren Nase, vergrößerte Nasenmuscheln, oder auch Adenoide/“Polypen“ (v.a. bei Kindern), selten auch Tumoren des Nasenrachenraumes sein.

In diesem Zusammenhang müssen auch Schlafstörungen, wie Schnarchen, aber auch mögliche Atemaussetzer (= Apnoen) angesprochen werden. Während das „Schnarchen“ nur den Bettnachbarn/Bettnachbarin stört, müssen Atemaussetzer abgeklärt werden. Wenn Symptome, wie Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Sekundenschlaf bestehen, führen wir ein sogenanntes „Schlafscreening“ durch. Hierbei zeichnet ein Gerät wichtige Parameter ihres Schlafes auf. Das „Schlafscreening-Gerät“ wird Ihnen für eine Nacht ausgehändigt, Ihre Befunde im Anschluss analysiert. Je nach Befund wird eine weiterführende Abklärung in einem Schlaflabor eingeleitet.

Aktuelle Patienteninformation

Der Bocholter Raum ist HNO-ärztlich unterversorgt. 4 der 6 bisher existierenden HNO-Praxen im Bereich Bocholt/Rhede/Vreden haben dauerhaft ohne Nachfolgeregelung geschlossen. Dadurch sehen wir uns vor die große Herausforderung gestellt, deutlich mehr Patientinnen und Patienten zu versorgen. Dies führt zu erheblich längeren Wartezeiten auf einen Termin und in unseren 4 Telefonleitungen. Meine Mitarbeiterinnen bemühen sich stets, für Sie den bestmöglichen Termin zu finden.

Zum Schutz meiner Mitarbeiterinnen, bitte ich Sie eindringlich, auch bei verlängerten Wartezeiten auf einen Termin, höflich im Umgang mit meinem Team zu sein. Diskussionen über die Wartezeit in der Telefonleitung oder über eine für Sie ungünstige Terminvergabe sind nicht zielführend und kosten uns allen wichtige Zeit.

Ein vertrauensvolles und respektvolles Miteinander ist die unverzichtbare Grundlage jeder medizinischen Behandlung.

Beleidigungen, Bedrohungen, aggressive oder respektlose Verhaltensweisen, verbale Entgleisungen – auch am Telefon – sowie ehrverletzende oder unwahre öffentliche Äußerungen, insbesondere in sozialen Medien oder auf Bewertungsportalen, zerstören das für eine ärztliche Behandlung erforderliche Vertrauensverhältnis.

Ein derartiges Verhalten werden wir nicht akzeptieren. In diesen Fällen werden wir das Behandlungsverhältnis – soweit gesetzlich zulässig – mit sofortiger Wirkung beenden. 

Bitte kommen Sie GRUNDSÄTZLICH NICHT OHNE VORHERIGE TELEFONISCHE ANMELDUNG in die Praxis.

Verstanden

Notfälle!

Bei Nasenbluten, verschluckten oder eingeatmeten Fremdkörpern und bei Atemnot wenden Sie sich bitte an den Rettungsdienst (112) bzw. an die nächstgelegene HNO-Klinik.

Verstanden
Grundsätzlich nur nach telefonischer Anmeldung montags bis freitags zwischen 08:00 und 09:00 Uhr.* Im Falle von Blutungen (z. B. Nasenbluten), Atemnot oder verschluckten Fremdkörpern wenden Sie sich bitte an das nächstgelegene Krankenhaus bzw. kontaktieren Sie die 112.
*Im Falle eines zu hohen Patientenaufkommens behalten wir uns vor, die Notfallsprechstunde vorzeitig zu beenden.
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